Moderhinkeberaterkurs 2019

Moderhinkeberaterkurs 02.04.2019

mit Rita Lüchinger, Sven Dörig und Hanspeter Amacher

Der Schweizerische Berufsschäfer Verband hat zu einem Moderhinkeberaterkurs geladen. Rund 25 Personen sind der Einladung gefolgt. Gestärkt von einem gemeinsamen Mittagessen begann der etwa zweistündige Theorieteil. Auf einen kurzen Abriss über das BGK allgemein folgten die wichtigsten Fakten zur Moderhinkeerkrankung. Jeder Kursteilnehmer erhielt dazu das aktuelle Merkblatt und das Handout der Präsentation. Anschliessend folgte die Erläuterung des genauen Vorgehens bei der Sanierung, und damit auch die Aufgaben des Moderhinkeberaters. Dem Schafhalter bietet sich die Möglchkeit den Berater lediglich zur Entnahme der Tupferproben auf seinen Hof zu beordern, oder aber sich vom Berater durch die Sanierung begleiten zu lassen. Dabei soll der Berater über ausreichende Erfahrung in der Schafhaltung verfügen, um mögliche Problematiken frühzeitig zu erkennen und auch Lösungen dafür zu bieten.

Der praktische Teil fand auf dem Areal von Nyffeler Markus in Helgisried statt. Amacher beschrieb hierbei nun sein genaues Vorgehen als Berater, sowie das Sanierungskonzept. Am Anfang steht die Hofbegehung, bei der der Berater die Situation beurteilt (Stall, Ausläufe, Weide, Klauenbad inkl. Stehplatz). Den Erläuterungen Ammachers folgte die Möglichkeit, an Schafsbeinen aus dem Schlachthof verschiedene Stadien der Moderhinke zu erkennen, und diese korrekt auzuhauen unter dem Beistand der anderen Kursteilnehmer sowie Rita Lüchinger.

Sven Dörig instruierte unterdessen die zweite Gruppe, wie die Tupferproben korrekt entnommen werden. Und auch dies konnte ein jeder selber ausprobieren. Auch die Funktionalität des Sortiergangs, des Klauenstandes und des Klauenbades wurde gemeinsam mit den Kursleitern analysiert.

Aus Sicht der Veranstalter ein gelungener Nachmittag. Wir hoffen, dass wir damit auch einige Fragen oder allfälligen Unmut betreffend der bevorstehenden Sanierung schmälern konnten. Danke für euer Mitmachen und eure Anregungen.

Kathrin Kühni

Schäferhöck 1.Mai

Wir treffen uns zum Schäferhöck vom 1.Mai im Restaurant BAHNHÖFLI in 3114 Wichtrach.

Es ist der letzte Höck vor der Sommerpause.

Branchentreffen Wolle

PRO WOLLE SCHWEIZ

Selbsthilfe für Schweizer Schurwolle Pro Wolle Schweiz

c/o Herbert Karch

Mettlenbachstrasse 6 3665 Wattenwil

Tel 079 301 91 49 info@prowolle.ch


Pro Wolle Schweiz ist eine von sieben Selbsthilfe-Organisationen, welche mit dem Bund Beiträge für die Verwertung inländischer Schafwolle abrechnet. Anlass für die Medien-Mitteilung sind Vorschläge im Rahmen der Agrarpolitik nach 2022, welche die Streichung der Unterstützung beabsichtigen. Pro Wolle Schweiz beteiligt sich an der laufenden Vernehmlassung zu AP22+.

Medien-Mitteilung:

21. Januar 2019
Schafwollverwertungs-Beiträge nicht abschaffen

Das Naturprodukt Schafwolle ist es wert, dass daraus sinnvolle Erzeugnisse verarbeitet werden. Mit dieser Überzeugung verteidigt Pro Wolle Schweiz die Unterstützungsbeiträge an die Verwertung der inländischen Schafwolle. Die Selbsthilfe-Organisation von Schafhaltern und Wollverwertern bezieht
Stellung, weil der Bundesrat im Rahmen der Agrarpolitik 2022 diese Beiträge zur Diskussion stellt und ein parlamentarischer Sparvorstoss deren Abschaffung verlangt.

Für Pro Wolle Schweiz wird Sparpolitik am falschen Objekt vorgeschlagen. Denn jährlich betragen die Bundesausgaben zugunsten der Schafwollverwertung 800’000 Franken. Das ist im Agrarbudget von 3.5 Milliarden Franken ein verschwindend kleiner Anteil. Herbert Karch, Geschäftsführer von Pro Wolle Schweiz vergleicht es mit “ein paar Tropfen aus einer vollen Kanne”.

Pro Wolle Schweiz attestiert den Unterstützungsbeiträgen positive Wirkung. Mehr als die Hälfte der anfallenden inländischen Schurwolle wird über beitragsberechtigte Kanäle gesammelt, sortiert und zu Erzeugnissen verarbeitet. Sie finden Absatz als Strickwolle, Textilien, Bettwaren, Filzprodukte und als Material für die Wärmedämmung zur Isolation von Wohnbauten. Gemäss der Verordnung des Bundes gilt die Unterstützung nur, wenn die Produkte in der Schweiz verkauft werden. Die Menge ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Somit schrumpft der Anteil Rohwolle, die ohne jede Wertschöpfung exportiert wird. Herbert Karch gibt weiter zu bedenken, dass “Schafwollverwertungs-Beiträge dem Tierwohl dienen”. Die Schafe werden regelmässig geschoren, wenn Wolle im Preis etwas gestützt wird. Falsche Anreize gibt es keine, der Schafbestand ist rückläufig. Und auch der Umweltschutz ist für den Pro Wolle-Geschäftsführer ein Argument für die Beibehaltung: “Niemand will, dass Schafwolle in der Natur wild deponiert oder mit dem Kehricht verbrannt wird. ”

Vielen Dank für die Verbreitung unserer Mitteilung!


Weitere Auskünfte:

079 301 91 49

Herbert Karch,

Geschäftsführer Pro Wolle Schweiz

Einladung zur Hauptversammlung des Verbands Schweizerischer Berufsschäfer
Wann : Mittwoch, 20.Februar 2019 20.00 Uhr
Wo : Gasthof „Zum Bären “ , Marktgasse 1 . Marktgasse 1, 4704 Niederbipp

Traktanden

  • Begrüssung
  • Wahl des Stimmenzählers
  • Protokoll
  • Jahresbericht
  • Jahresrechnung
  • Revisorenbericht
  • Jahresbeitrag
  • Mutationen
  • Wahlen
  • Anträge
  • Tätigkeitsprogramm
  • Verschiedenes u.a. Schafe Schweiz

Anträge sind schriftlich einzureichen bis am 10.Februar 2019 an den Präsidenten Simone Lepori, Steyenfeld 1, 3152 Mamishaus

s.lepori@bluewin.ch

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen !

Gut besuchte Veranstaltung am 1. Schweizer Tag des Schafes

Einige Eindrücke vom ersten Tag des Schafes in Huttwil.
Mit zahlreichen Besuchern, verteilt über den ganzen Tag war der Anlass ein grosser Erfolg für die Organisatoren (Diana Gasser BurriChristoph StollPhilipp JacobiSimon Zaugg) und Spycher Handwerke Huttwil.

Ein Dankeschön geht auch an die Firma Ritchie aus Schottland, Familie Grädel aus Huttwil, den zahlreichen Schafbesitzern welche ihre Schafe zur Verfügung stellten, Melior, Mühle Fischer Lüscherz, Patura, Sattlerei Hufschmied Thun und Meister Martin Wyssachen

Die Planung für nächstes Jahr hat bereits begonnen.

 
 
 
 
 

E schöne Sunntig!


Am 1. Dezember findet bei Spycher-Handwerk eine interessante Veranstaltung rund um Schafe statt.

Wir freuen uns über viele Interessierte!


Für alle, die es wissen möchten:

blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierseuchen/bekaempfung/projekt-moderhinke.html

Auf dieser Seite sind sämtliche Protokolle nachzulesen,die bis jetzt von den Fachausschusssitzungen diesbezüglich gemacht wurden.


lädt herzlich ein zum
SCHÄFERHÖCK FÜR ALLE
7.November 2018 Gasthof zum Ochsen, 5242 Lupfig
Ab 19:30 Uhr Informationsaustausch und Diskussion
rund um den Verband, zu den Themen TVD und der Moderhinkesanierung

Wir freuen uns über viele bekannte und neue Gesichter
und hoffen auf spannende Diskussionen rund um die Zukunft der Schafhaltung


Um uns auch zwischen Hauptversammlungen und Schäfertagen austauschen zu können, haben wir den Schäferhöck ins Leben gerufen. Jeden 1. Mittwoch des Monats kann dieser Treff stattfinden, ganz unverbindlich.


 

Vergangene Veranstaltungen


Schäfertag auf dem Eckwilerhof in Mägenwil bei Familie Strebel

Zu Beginn eine Betriebsbesichtigung

Nebst  Legehühnern,  Zuchtkaninchen, Schafen werden auch noch Kühe gehalten

Anschliessend ging’s zu Fuss zur nächsten Attraktion,der Rapid Hangmähershow

Ladies first,yes,we can!

Extreme Geräte,konzipiert für steilste Lagen

Nach dem Mähen kommt das „Zämemache“ oder „Wälmle“,an diesem Hang hier war es ein Hinunterschieben des frisch gemähten und deshalb nassen Grases,um unten auf der Ebene dann einen Walm zu erhalten. Wir durften wieder alle mal probieren.

Nachdem der Hoger im Schweisse unseres Angesichts gemäht war,durften wir ein paar Schritte weiter im kühlen Schatten erfrischende Bauernhofglace schlecken. Diese wird von der Familie Strebel hergestellt und vermarktet. Die Hundevorführung von Simon mit einer kleinen Herde musste leider ausfallen,da es einfach zu heiss war,um die Schafe herumzutreiben.

Dann schlenderten wir wieder zurück zum Hof,gespannt auf das Lamm am Spiess,welches unter fachkundiger Anleitung geröstet wurde.

Hunger hatten wir,aber fast noch mehr Durst!

Angeregte Diskussionen und Unterhaltungen,während das Lamm dem Endgarprozess zusteuerte.


Le due grazie

Sogar die Kleinsten hatten ihren Spass… Und dann,ja dann,leider hatte ich das Foto von dem feinen Buffet gelöscht, mit Züpfe, Maisssalat,Hörnlisalat und grünem Salat,alles dem sommerlichen Wetter entsprechend! Stellts Euch einfach vor! Das Lamm war gut gegart,feines Fleisch,alles in allem- let’s do it again!

Wir danken den OrganisatorInnen Diana Gasser-Burri und Philip Jacobi und ein ganz spezieller Dank geht natürlich an Familie Strebel!


Einladung zur Gründungsversammlung

Einladung zur Gründungsversammlung zum Schutz der Weidetiere vor Grossraubtieren

Montag, 16. April 2018, 20:00 Uhr

Alte Reithalle Thun

Anschliessend

Referat von

Nationalrat Andreas Aebi, Alchenstorf

zum Thema

„Die Landwirtschaft zwischen Verwaltung und Bauern“